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Ghettotech – Die Legende aus Detroit

Wie erinnern uns: Detroit, Ende der 80er Jahre. Eine triste Industriestadt im Nordwesten der USA, die ihre besten Jahre längst hinter sich hat. Einst blühendes Zentrum des US-Autoindustrie, ist Detroit kaum mehr als Hinterhöfe, Rassentrennung und Arbeitslosigkeit.

Von Motown zu Detroit Techno

Doch so grau und verfallen die Auto-Bauer Stadt in den 80ern vordergründig erscheint, so lebhaft ist ihre Musik-Szene. Schon der Name Motown war mit Detroit verbunden.

Nun regieren

  • Juan Atkins,
  • Derrick May,
  • Kevin Saunderson,
  • Jeff Mills oder
  • Robert Hood

die Clubs.

Sie entwickeln und pflegen das, was später weltweit als Detroit Techno bekannt und stilprägend werden sollte: Eine Symbiose aus europäischem Electro und US-amerikanischem “schwarzen” Einschlag. Man gibt sich kühl, futuristisch und experimentierfreudig. Letzteres vor allem auch dank der Inspiration durch Radio DJ Charles Johnson, der – aka Electrifying Mojo – einen bunten Mix von Kraftwerk über Prince bis hin Juan Atkins spielt mit dem Anspruch, Genreübergreifendes zu verschmelzen und die Barrieren der üblichen Radio Formate abzubauen.

Ghettotech

Aber in anderen Städten und Ghettos der USA läuft ein andere Style. Die 80er sind, auch, das Jahrzehnt von

  • HipHop,
  • Miami Bass und
  • House.

Musikstile, die auch in Detroit wahrgenommen werden. Der Boden ist also vorbereitet für das, was hier Mitte der 90er dann entstehen sollte: Ghettotech. Und der Stil hat es in sich. Nicht nur die fetten Bässe sind prägend, auch sprachlich hat Ghettotech rein. Wenn man eine Liste der Musik-Styles erstellen wollte, die in Sachen “Sex Talk” vorne mit dabei sind, dann hätte Ghettotech sicher Anspruch auf das Siegertreppchen ;)

Kommen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit, zu den Detroiter Ursprüngen des Ghettotech, die Entwicklung und die heutigen Einflüsse. Bass an und schon kann es losgehen.

http://www.djassault.com/

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